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Halpax - Die Info-Seite zum
Thema Mundgeruch!
Tabu-Thema Mundgeruch
Mundgeruch (Halitosis, foetor ex ore, bad breath) ist für die
jeweils Betroffenen und ihre Umgebung ein ernstes Problem.
Häufig sind soziale Probleme die Konsequenz. Doch in der
Öffentlichkeit ist Mundgeruch noch immer ein Tabu-Thema. Laut
aktuellen Studien leidet etwa jeder vierte Erwachsene mehr oder weniger
häufig unter Mundgeruch. Doch kaum ein Betroffener
weiß um sein Problem, da er von seiner Umwelt selten offen
auf dieses Problem angesprochen wird.
Wie wird Mundgeruch
definiert?
Laut Wikipedia entsteht Mundgeruch
durch flüchtige Schwefelverbindungen, die sich unter die
ausgeatmete Atemluft mengen. Dazu zählen unter anderem
Schwefelwasserstoff (H2S), 1,5-Diaminopentan und Methanthiol. Diese
Stoffe entstehen z. B. durch die bakterielle Zersetzung von
Nahrungsmittelresten oder totem Gewebematerial
Als Auslöser von
Mundgeruch kommen lokale oder systematische Ursachen in Betracht. In
80–90 % der Fälle liegen lokale Ursachen vor
– entweder in der Mundhöhle oder im
Nasen-Rachen-Raum.
Lokale Ursachen für
Mundgeruch sind:
mangelnde Mundhygiene oder Zungenhygiene
schlechter Zahnstatus (Karies, Wurzelreste)
Essensrückstände (Größe: Reiskorn)
im Oropharynx (Mundrachen; im Spiegel unsichtbar)
Genuss von Alkohol (selbst bei alkoholhaltigen Mundwassern)
Rauchen
Entzündungen der Mundschleimhaut und/oder des Zahnfleischs
(Stomatitis, Gingivitis, ANUG, Mundfäule)
trockener Mund (ist schon bei normalen Sprechberufen weit verbreitet)
Entzündungen des Zahnhalteapparats (Parodontitis, parodontale
Taschen)
andere Infektionen der Mundhöhle (z. B. Kandidose)
Infektionen im Nasen-Rachenraum (Sinusitis, Tonsillitis, Pharyngitis,
Rhinitis, Pfeiffer-Drüsenfieber, Mandelsteine)
maligne Tumoren
Systemisch bedingter Mundgeruch
kann entstehen durch:
Allgemeinerkrankungen, z. B.
Diabetes mellitus, Diabetisches Koma
chronisches oder akutes Nierenversagen (Foetor uraemicus)
Leberzirrhose, Hepatische Enzephalopathie
Zenker-Divertikel
Nahrungs- und Genussmittel (Knoblauch, Alkohol)
schwefelhaltige Medikamente (Disulfiram, Dimethylsulfoxid)
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